Im Mai 2014 habe ich mir aus gesundheitlichen Gründen zwei wurzelbehandelte also tote  Zähne ziehen lassen und ein Knochenersatzmaterial, welches vor 10 Jahren eingesetzt wurde und wohl nie ganz verknöchert war, entfernen lassen.

Ihr Gehirn glaubt, was Sie ihm sagen!

Am Tag der Operation war mir flau. Ich hatte grauenhafte Bilder vor meinem inneren Auge. Ich hatte sofort schweißnasse Hände und zittrige Knie. Als ich auf der Liege lag, brachte die Assistentin an meinem kleinen Finger einen Clip an für die Pulsüberwachung an. Sofort ertönte im Affentempo ein ping, ping, ping – ohne Pause, immerzu! Mein Puls raste wie verrückt! Der Chirurg lächelte auf mich herab und meinte: „Da ist aber jemand sehr nervös“! Obwohl ich keine Schmerzen hatte, lag ich da wie versteinert. Die Schultern waren kurz unterhalb der Ohren festgezurrt.  Die Beine kerzengerade, Zehenspitze nach oben, die Fersen bohrten sich in die Liege. Ich war gespannt wie ein Flitzebogen und fix und fertig mit den Nerven.

Mentaltraining nimmt die Angst!

Im November 2014 dann die zweite Operation. Einbau der Implantate und wieder eine Operation durch eine knochenaufbauende Maßnahme mit Eigenknochen. Ich dachte mit Schrecken an die erste Operation. Doch dann hatte ich einen Geistesblitz. Ich fragte mich, warum ich eigentlich Hypnose und Mentaltraining gelernt hatte? Warum nicht für die nächste Operation nutzen. Also habe ich eine entspannende Musik gesucht und angefangen,  meine eigene Mentalsitzung vorzubereiten mit entspannenden Bildern und mit positiven Anleitungen. Ich habe alles auf mein Handy gesprochen und mittels Kopfhörer so eine völlig entspannte 1 ½ Stunde auf dem Zahnarztstuhl verbracht!

Die richtigen Bilder visualisieren!

Wir alle haben die Fähigkeit uns zu beeinflussen, so wie im guten, wie auch im schlechten Sinne. Warum nicht nutzen um Ängste zu minimieren? Jeder kann sich in einen Zustand von entspannter Wachsamkeit und konzentrierter Aufmerksamkeit bringen. Dazu muss man keine spezielle Ausbildung haben. Es gibt genug Bücher und Videos im Internet, die zeigen, wie das geht. Es ist so einfach! Wir liefern unserem Gehirn bestimmte Bilder, die ohne Murren so von unserem Gehirn angenommen werden. Dies führt zu verändernden Körperfunktionen.

Sein eigener Schmerztherapeut sein!

Evelyn Silvers, eine Therapeutin aus Los Angeles, arbeitete mit Patienten, die unter chronischen Schmerzen litten. Angeregt durch die kurz zuvor gemachte Entdeckung körpereigener Schmerzmittel, den sogenannten Endorphinen, hatte sie eine bahnbrechende Idee. Sie brachte ihre Patienten dazu, sich diese körpereigenen Schmerzmittel, die viel stärker wirkten als Morphium und andere Opiate, je nach Bedarf in sich selbst zu produzieren, um sich so eine höchstwirksame Linderung der Schmerzen zu verschaffen.

Selbst produzieren!

Im Brustton der Überzeugung machte sie ihren Patienten klar, dass jeder über eine Art innerer Apotheke verfüge, um dort die sogenannten Hirnarzneien herstellen zu können. Mit einer bestimmten Technik, die sie ihnen jetzt zeigen werde, könne jeder diese körpereigenen Endorphine nach Bedarf abrufen, um sich somit auch von den hartnäckigsten Schmerzen wie Migräne, Arthritis und Kreuzschmerzen befreien zu können. Nachdem Silvers den Patienten ihre »Hirnarznei-Technik« beigebracht hatte, konnten viele nach Hause geschickt werden, die nun in eigener Verantwortung diese Technik weiter ausübten. Viele waren in der Lage, ganz von den verschriebenen Schmerzmitteln freizukommen.

Ist das nicht ein unglaubliches Beispiel, zu was der menschliche Geist fähig ist, wenn innere Bilder bewusst eingesetzt werden? Diese Geschichte gab mir  im Jahre 1999 den entscheidenden Anstoß, meine Theorie, mit gezielt eingesetzten Techniken das gesamte endokrine System auf ein jugendliches Niveau zu heben, endlich aus der Schublade zu holen. Hier finden Sie mehr Informationen darüber!

Bis dahin alles Liebe,
Ihre

Margit Burkhart
Best-Aging-Coach