Ein Ja(hr) für’s Leben

Start-JfL2004 habe ich mein zweites Buch geschrieben unter anderem das Kapitel “ Ein Ja(hr) fürs Leben. Dort habe ich den Kabarettisten Günter Grünwald zitiert, der seine Gäste am Ende seiner Fernseh-Sendungen immer mit dem Satz verabschiedet: „Bleiben Sie wie Sie sind, es bleibt Ihnen eh nichts anderes übrig.“

„Bleiben Sie wie Sie sind, es bleibt Ihnen eh nichts anderes übrig“ löst erst einmal Lachen, dann Nachdenken und dann vielleicht auch eine emotionale Betroffenheit bei den Menschen aus, die ahnen, dass sie „so wie sie sind“ nicht glücklich sind, es aber nicht schaffen, etwas zu verändern. Es ist eine menschliche Eigenschaft: Nur nicht in die Tiefe gehen. Nur nichts verändern! Never touch a running system! Sonst laufen die Dinge aus dem Ruder, denken wir. Und haben wir es uns nicht bequem eingerichtet in unserem Leben? Ok, ok, es läuft nicht immer alles rund, aber das ist noch lange kein Grund alt Bewährtes hinzuschmeißen! Oder?

Einmal Aussteigen aus den alten Gewohnheiten?
Wir leben in festgelegten Strukturen. Wir sind eingefahren auf unsere Programme. Diese Anpassung an einen gewohnten Lebensstil und geregelten Ablauf gibt uns einerseits Stabilität, andererseits führt es aber auch zu Stagnation. Was würde passieren, wenn wir diesen Kreislauf von Routine unterbrechen würden? Einmal Aussteigen aus den alten Gewohnheiten? Nur für ein Jahr! 365 Tage lang nur den Fokus auf die eigene Gesundheit richten! Ein Jahr fürs Leben! Ein Sabbatjahr für den Körper!

Das Sabbatjahr ist ursprünglich ein Begriff aus dem Alten Testament: Es beschreibt das siebte Jahr, in dem der Acker brachliegen sollte, damit der Boden sich regenerieren kann. Nach dem Sabbatjahr wird wieder eine bessere Ernte erwartet. „Sechs Jahre sollst du dein Feld besäen und sechs Jahre deinen Weinberg beschneiden und die Früchte einsammeln. Aber im siebten Jahr soll das Land dem Herrn einen feierlichen Sabbat halten. Da sollst du dein Land nicht besäen und auch deinen Weinberg nicht bearbeiten“, so steht es im dritten Buch Moses.

Zeit für eine Auszeit!
Wie viele Jahre haben wir achtlos alles in uns hineingefuttert? Wie lange haben wir unsere Kuschelecke nicht mehr verlassen? Wie lange quälen wir uns schon in einer unzufriedenen Lebenssituation herum? Wie lange suchen wir schon nach der früheren Form  unseres Lebens? Mehr als sechs Jahre? Vielleicht schon 10, 20, 30 Jahre oder noch länger? Dann wird es Zeit für eine Auszeit. Ein einziges Jahr, zwölf Monate, 365 Tage, an denen wir nicht unbedingt die Dinge tun, die wir sonst immer tun.  

Wie Phönix aus der Asche steigen!
Wer sich eine Auszeit von schlechten Gewohnheiten nimmt, in dem er seinen Körper für eine gewisse Zeit von gesundheitsschädlichen Einflüssen befreit, wird nicht nur seinen Körper verändern, sondern auch sein Bewusstsein. Vitalität, Kreativität und Energie wird Müdigkeit, Selbstzweifel und Antriebslosigkeit verbannen. Den Acker brach liegen lassen, damit der Boden sich regenerieren kann, so lautet die Botschaft aus der Bibel. Übertragen auf unseren Körper, lautet dann die Botschaft: Gut erholt und mit neuem Schwung in das zweite Leben starten. Was ist schon ein Jahr, wenn wir noch zehn, 30 oder 50 Jahre vor uns haben? In diesem einen Jahr kann sich alles verändern! Ihr ganzes zukünftiges Leben! Einfluss nehmen auf sich selbst! Sich neu erschaffen! Sein eigenes Leben revolutionieren! Immun gegen Krankheit und Verfall werden, um dann wie Phönix aus der Asche zu steigen!

Bitte keine komplizierten und aufwändigen Regeln!
Also wie vorgehen? Was gilt es als Erstes zu verändern? Die Ernährung? Und dann? Welcher Ernährungsweise soll ich nun den Vorzug geben? Das ist nicht leicht! Ständig werden wir von einer Flut von neuen Ernährungsprogrammen gegen das Altern bombardiert. „Auf keinen Fall zu viel Brot essen“, heißt es hier. „Eiweiß und Kohlenhydrate sorgsam trennen“, heißt es dort. „Fünf Obstmahlzeiten pro Tag sind ein Muss!“ Essen Sie entsprechend Ihrer Blutgruppe“, verheißt ein anderes Ernährungsprogramm. „Essen Sie morgens nichts, sonst unterbrechen Sie den natürlichen Entschlackungsprozess Ihres Körpers“, lautet es aus einer anderen Ecke. Ganz unbestritten, jedes Programm hat was für sich. Doch niemand hält sich lange an komplizierte und aufwändige Regeln. Außerdem gibt es kaum Beweise dafür, dass eine Methode der anderen überlegen ist.

Doch reicht es aus, nur seine Ernährung zu verändern, um sich gesund und glücklich in seinem Leben zu fühlen? Nein!

Beschäftigen uns nicht auch folgende Fragen?
Ist dass, was ich tue, erfüllend?
Ist das, was ich denke, fördernd?
Wie wird das in den kommenden Jahren werden, wenn ich jetzt schon die ersten Anzeichen nachlassender körperlicher Leistungsfähigkeit feststelle?
Kann ich mich so annehmen, wie ich bin, wenn ich in den Spiegel blicke?
Komme ich finanziell mit dem, was ich jetzt habe, auch die nächsten Jahre über die Runden?

Überlegen Sie doch einmal, die nächsten 365 Tage zu Ihrem ganz persönlichen Pilotprojekt zu machen, in dem Sie über folgende Punkte nachdenken:
Angewohnheiten verändern, die Ihnen schaden.
Sich auf die eigenen Stärken besinnen.
Aus der Routine ausbrechen, sich nicht auf den Schaukelstuhl vorbereiten zu lassen.
Werkzeuge und Mentaltechniken einzusetzen, um beweglich und gesund zu bleiben und einen bewussteren Umgang mit dem eigenen Körper zu erlernen.
Sich neu zu orientieren, die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse herauszufinden und dadurch die Aufgabe, die Berufung zu entdecken, vielleicht auch damit den kommenden Ruhestand finanziell abzusichern.

Starten Sie Ihr ganz persönliches Pilotprojekt, um Ihr Leben auf eine völlig neue Ebene zu bringen. Ich mache das auch!

Herzlichst
Ihre

Margit Burkhart
Best-Aging-Coach

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8 Kommentare zu “Ein Ja(hr) für’s Leben

  1. Hallo Margit, muss ich mich immer wieder neu anmelden oder bekomme ich alles aus Ihrem Blog. Keinen Beitrag möchte ich mehr verpassen,. es geht um MEIN Leben. DANKE

    Liebe Grüße

    Renate

  2. Liebe Renate,

    nein, Sie sind in meinem Verteiler. Sie müssen sich nicht jedesmal hier anmelden. Freue mich sehr, dass Sie dabei sind.

    Liebe Grüße

    Margit

  3. Liebe Margit,

    ich verfolge Sie… Ihre guten, kompetenten Newsletter, Ihre charmanten Audios zum Leben, zum langen, fitten, gesunden und damit jungen Leben, unserem Leben, meinem Leben weiterhin sehr, sehr gern. Da ich ganz ähnlich denke und lebe wie Sie, finde ich dauernd Sätze, die mich zum Lächeln bringen, die mich zustimmend nicken lassen und ab und zu ein "ach, ja" entlocken, weil Sie wieder etwas aufdecken, was ich länger nicht beachtet habe. Seien Sie herzlich bedankt für Ihre Einladung, wie bemerkt: ich verfolge Sie … mit meiner Aufmerksamkeit 😉

    Mit lieben Grüßen

    Irmela

     

  4. Hallo Margit

    Ist ganz speziell – ich öffne meinen PC um "mein Tagebuch über 300 Tage" zu beginnen und sehe Ihr

    Mail mit dem Titel "Mein Jahr fürs Leben" – ich freue mich Ihre Kommentare zu lesen. Ihre Bücher, Ihr Jung-bleib-Mentaltraining besitze ich schon – alles sehr toll. Ich werde mit Ihnen am Ball bleiben.

    Beste Grüsse

    Cornelia

     

  5. Cornelia, ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen und ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit.

    Liebe Grüße
    Margit

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