Jeden kommenden runden Geburtstag als eine neue Investition in die Zukunft zu sehen!

Ich komme gerade von einem Besuch bei meiner Cousine zurück. Wir haben ihren 60.  Geburtstag nachgefeiert. Meine Cousine gehört zu den Frauen, die über eine charismatische und vitale Strahlkraft verfügen und 10 Jahre jünger aussehen. Tolle Familie. Ein erfolgreiches Familienunternehmen, was will man mehr? Kein Grund mit irgendetwas zu hadern.

Mit den runden Geburtstagen hadern!

Doch, sie hadert mit der Zahl 60! Nicht wegen ihres Aussehens, sondern weil sie sich ausrechnen kann, wie viele Lebensjahre ihr noch bleiben. Die Wahrscheinlichkeit, dass es ab dem 80. Lebensjahr passiert, ist groß. Also bleiben ihr noch 20 Jahre, so denkt sie.

Ich kenne eigentlich niemanden, der sich über runde Geburtstage freut. Ja, vielleicht wenn man 10 Jahre alt wird und sich schon richtig erwachsen fühlt, weil man abends länger aufbleiben darf. Egal, ob wir den 40.,  50.,  60.,  65. feiern, er nimmt immer eine besondere Stellung ein. „Jetzt gehe ich auf 50 zu“, denkt der 40-jährige oder: „in 10 Jahren bin ich 50“. Der 50-jährige denkt an die 60, der 60-jährige an die 70 und so weiter. Oftmals verbinden wir das neue Lebensjahrzehnt mit dem Altern, Krankheiten, ja überhaupt mit dem Sinn des Lebens überhaupt. Oftmals graut uns davor.

Endzeitstimmung!

Es liegt in unserer menschlichen Natur gedanklich immer in der Zukunft zu sein, Dinge zu befürchten. Wir kreieren eine Zukunft, die von Ängsten und Sorgen gekennzeichnet ist. Sehen die schlimmsten Befürchtungen, die sehr wahrscheinlich nie eintreten. Es gibt keine Gedanken, Gefühle, die nicht eine Wirkung in uns hätten. Der ayurvedische Arzt Dr. Chopra sagt zum Beispiel: „Bei jemandem, der traurig ist, weil er seine Arbeit verloren hat, spiegelt sich seine Traurigkeit in seinem ganzen Körper wider. Der Hormonspiegel sinkt, der Schlafrhythmus ist gestört und sogar seine Tränenflüssigkeit hat eine andere chemische Zusammensetzung als die von Freudentränen.“ Weiter meint Chopra: „Sobald der Betreffende wieder einen Job findet, ändert sich sein biochemisches Profil wieder auf dramatische Weise.“

Sie sehen an diesem Beispiel, welch einen ungeheuren Einfluss eine veränderte Gefühlslage auf unsere Körperchemie hat. Wir Menschen sind in unserer Struktur einzigartig. Wir haben die Fähigkeit zu denken. Und diese Fähigkeit gibt uns die Chance, in unsere negativen Zukunftsgedanken einzugreifen!

Warum feiern wir den 60. Geburtstag nicht mit Pauken und Trompeten?

Die ersten 30 Jahre unseres Lebens haben wir noch relativ unwissend, unerfahren verbracht. Wir mussten noch vieles lernen! Schule, Berufsausbildung standen im Vordergrund. Wir wurden in vorgefertigte Bahnen gelenkt, geformt von den Eltern, Lehrern, Vorgesetzten.

Die zweiten 30 Jahre haben viele von uns damit verbracht, eine Familie zu gründen, Kinder großgezogen, haben den Haushalt und Beruf gestemmt.

Unsere Zeit!

Jetzt liegen noch einmal 30 Jahre vor uns. Zeit, ein kreatives, positives und erfüllendes Leben zu planen. Welch eine Chance! In der Regel sind Kinder – sofern wir welche haben – schon eigene Wege gegangen. Die Fehler der Jugend, Unsicherheit und Unwissenheit liegen bereits lange hinter uns. Die Zeichen der Weisheit – Toleranz, Vielseitigkeit, kleine Fältchen – haben sich schon eingestellt.

Wir sollten jetzt unsere Gesundheit in den Vordergrund stellen, neue Lebensziele ausloten, eine sinnvolle Aufgabe finden! Und wir sollten dankbar sein, für unser Leben.

Dankbar sein

Gerade die schlimme Flugzeugkatastrophe der Germainwings, die  uns alle tief betroffen gemacht hat, zeigt, dass wir zu tiefen Empfindungen fähig sind. Wie zum Beispiel Dankbarkeit für unser Leben. Dankbarkeit, dass unsere Familien gesund und heil sind.  Diese Dankbarkeit, die wir tief im Herzen spüren, sollten wir tagtäglich in uns wachrufen. Gleich morgens beim Wachwerden! Dankbarkeit spüren bis in die Zellen hinein. Es wird unsere Körperchemie verändern, von ängstlich und verzagt so mutig, lebensfroh und zukunftsorientiert.

Das Rad des Lebens

Und uns mit dem Gedanken vertraut machen, dass unser Leben endlich ist. Die Autorin Elisabeth Kübler-Ross hat in ihrem Buch „Das Rad des Lebens“ aufgezeigt, dass wir den Tod nicht fürchten müssen. Reich an Erfahrung als Sterbebegleiterin ist es ihr mit diesem Buch gelungen, eine der größten Menschheitsängste zu lindern: die Furcht vor dem Tod.

Vier Schritte, jeden kommenden runden Geburtstag als eine neue Investition in die Zukunft zu sehen:

  • Gesundheit zur Chefsache machen! Eine gesunde Lebensführung planen, die die Lebensenergie hochhält
  • Mit dem Unbewussten arbeiten und visualisieren, sich z. B. am eigenen 90. Geburtstag  mutig, lebensfroh und vital sehen
  • „Das Rad des Lebens“ zu  lesen
  • Dankbarkeit spüren, jeden Morgen beim Aufwachen

Im Einklang zu sein mit seinem Leben, es so zu akzeptieren wie es ist. Auch das eigene Ende als einen natürlichen Kreislauf zu sehen, setzt neue Energien und Kräfte frei, die wir für die besten Jahre unseres Lebens brauchen.

Herzlichst, Ihre Margit Burkhart

PS: Unabhängig bleiben in jedem Alter. Bewusst Einfluss zu nehmen auf die eigene Lebensgestaltung, um 100%ig zu genießen, was das Leben zu bieten hat.

Gerne zeige ich Ihnen wie das geht.

Keine Lust mit angezogener Handbremse durch die Jahre zu ruckeln?

Starten Sie jetzt durch!